100 Years / Geschichte

Rund Jubilaeum 5

500 v. Chr.

Die Mistel ist bereits seit der Antike als
Heilpflanze bekannt, wobei ihre Verwendung
bis ins 5. Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgt
werden kann.

Von der Natur. Für das Leben.

Die Mistel war bereits in der Antike als Heilpflanze bekannt. Den keltischen Druiden galt die Eichenmistel sogar als «alles Heilende». Jahrhundertelang gehörte die Mistel zum europäischen Medizinschatz. Spezifisch bei Krebs wird sie seit 1917 eingesetzt, nachdem die Ärztin Ita Wegman in Zusammenarbeit mit Adolf Hauser und unterstützt durch Rudolf Steiner das erste injizierbare Mistelpräparat entwickelte und klinische Erfolge verzeichnen konnte: «Die Patientinnen haben wieder Mut zu leben.»
Rund Jubilaeum 6

1904

Rudolf Steiner spricht erstmals über die Mistel.

Rudolf Steiner – Die Vision

Dr. phil. Rudolf Steiner (1861–1925) entwickelte Anfang des 20. Jahrhunderts die Idee, Mistelpräparate in der Krebsbehandlung einzusetzen. Seine Aufmerksamkeit galt den besonderen Eigenschaften der Mistel: ihrem Wachstum auf verschiedenen Wirtsbäumen, dem Blühen und Fruchten entgegen dem Jahreslauf sowie ihrer Rolle als wichtige Futterpflanze. Ihre wirksamen Eiweissstoffe – Lektine und Viscotoxine – schützen die Pflanze vor übermässigen Schäden durch Fressfeinde.

Rund Jubilaeum 7

1917

Die Ärztin lta Wegman greift einen Hinweis Rudolf Steiners auf und veranlasst die Entwicklung eines Mistelpräparats für die Behandlung von Krebspatientinnen.

Ita Wegman – Der Impuls

Dr. med. Ita Wegman (1876–1943) stammte aus einer in Indonesien lebenden holländischen Familie. Nach einer Ausbildung in Körpertherapie studierte sie als eine der ersten Frauen Medizin in Zürich und arbeitete als Frauenärztin. Auf Rudolf Steiners Anregung entwickelte sie ein Mistelpräparat für Krebspatientinnen. 1921 gründete sie in Arlesheim das «Klinisch-therapeutische Institut», die erste Einrichtung für eine ganzheitliche, anthroposophische Medizin.

Rund Jubilaeum 8

1935

Ita Wegman und Kollegen gründen den Verein für Krebsforschung, um die Misteltherapie weiter zu erforschen und neue Medikamente nach Hinweisen Rudolf Steiners zu entwickeln.

Zukunftsweisend – Verein für Krebsforschung

Gemeinsam mit dem Chemiker Dr. Rudolf Hauschka, dem Arzt Dr. Werner Kaelin und seiner Frau Lina Kaelin gründet Ita Wegman 1935 in Arlesheim den Verein für Krebsforschung. Ziel ist die Erforschung und Entwicklung weiterer pflanzenbasierter Medikamente nach Hinweisen Rudolf Steiners für die Anwendung in der integrativen Onkologie. Herstellung und Weiterentwicklung der anthroposophischen Mistelpräparate stehen dabei besonders im Fokus.

Rund Jubilaeum 1

1949

Das kleine helle Haus ist der ursprüngliche Bau des Instituts Hiscia. Hier wird seit 1949 die Heilkraft der Mistel erforscht.

Mistelpräparate – produziert in Arlesheim

Die Iscador AG entwickelt, erforscht und
produziert seit 2014 pflanzliche Präparate
für die integrative Behandlung von Krebserkrankungen. Sie ist eine Gründung des gemeinnützigen Vereins für Krebsforschung (VfK)
in Arlesheim. Unser ganzheitlicher Ansatz
konzentriert sich nicht nur auf die Behandlung
von Krankheiten, sondern auf den gesamten
Menschen und sein Wohlbefinden.


Iscador AG
Kirschweg 9
4144 Arlesheim
Schweiz

Rund Jubilaeum 2

1987

Auf Maschine Nr. 7 entsteht durch die harmonische Verbindung der Extrakte von Winter- und Sommermistel der ISCADOR-Wirkstoff.

Die Maschine – Winter- und Sommersaft

Maximale Kraftentwicklung: Seit 1928 wurde an der Iscador-Maschine nach Plänen Rudolf Steiners gearbeitet. Mit der Entwicklung der Maschine Nr. 6 gelang es 1972 erstmalig, die technischen Vorgaben vollständig umzusetzen. Bei der «Drehung», der Vermischung der Mistelsäfte, fällt der Sommerextrakt in einzelnen Tropfen vertikal herab, während sich der Winterextrakt auf einer mit 10’000 Umdrehungen pro Minute rotierenden Titanscheibe horizontal ausbreitet. In diesem intensiven mechanischen Prozess entsteht der eigentliche Wirkstoff für die Mistelpräparate.

Rund Jubilaeum 3

1926

Bei der Herstellung von Iscador wird der in der Natur spontan ablaufende Prozess der milchsauren Gärung pharmazeutisch gelenkt und zur natürlichen Konservierung des Wirkstoffs genutzt.

Die Fermentation – Natürliche Extraktion

Wertvolle Inhaltsstoffe: Nach der Ernte werden die sorgfältig verlesenen Pflanzenteile zerkleinert und mit Wasser versetzt. Der Extraktionsprozess, der gleichzeitig der natürlichen Konservierung dient, besteht aus einer geführten Fermentation durch milchsäurebildende Bakterien, um pharmakologisch wichtige Inhaltsstoffe freizusetzen. Abschliessend werden die aus Sommer- bzw. Wintermisteln hergestellten Extrakte steril filtriert.
Rund Jubilaeum 4

2026

ISCADOR ist das am besten erforschte Mistelpräparat zum Einsatz in der integrativen Onkologie weltweit.

ISCADOR® – Qualität und Erfahrung

Das erste registrierte Mistelpräparat: Ita Wegman und der Zürcher Apotheker Adolf Hauser entwickelten 1917 das erste Mistelpräparat «Iscar». Nach einer gründlichen Überarbeitung der Rezeptur wurde das Nachfolgepräparat 1926 unter dem Namen ISCADOR registriert. Das Produktangebot an Wirtsbäumen, Konzentrationsstärken und Metallzusätzen ermöglicht es medizinischen Fachpersonen, in der Behandlung auf viele individuelle Patientenbedürfnisse einzugehen.

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