100 Years / Geschichte
500 v. Chr.
Die Mistel ist bereits seit der Antike als
Heilpflanze bekannt, wobei ihre Verwendung
bis ins 5. Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgt
werden kann.
Von der Natur. Für das Leben.
1904
Rudolf Steiner – Die Vision
Dr. phil. Rudolf Steiner (1861–1925) entwickelte Anfang des 20. Jahrhunderts die Idee, Mistelpräparate in der Krebsbehandlung einzusetzen. Seine Aufmerksamkeit galt den besonderen Eigenschaften der Mistel: ihrem Wachstum auf verschiedenen Wirtsbäumen, dem Blühen und Fruchten entgegen dem Jahreslauf sowie ihrer Rolle als wichtige Futterpflanze. Ihre wirksamen Eiweissstoffe – Lektine und Viscotoxine – schützen die Pflanze vor übermässigen Schäden durch Fressfeinde.
1917
Ita Wegman – Der Impuls
Dr. med. Ita Wegman (1876–1943) stammte aus einer in Indonesien lebenden holländischen Familie. Nach einer Ausbildung in Körpertherapie studierte sie als eine der ersten Frauen Medizin in Zürich und arbeitete als Frauenärztin. Auf Rudolf Steiners Anregung entwickelte sie ein Mistelpräparat für Krebspatientinnen. 1921 gründete sie in Arlesheim das «Klinisch-therapeutische Institut», die erste Einrichtung für eine ganzheitliche, anthroposophische Medizin.
1935
Zukunftsweisend – Verein für Krebsforschung
Gemeinsam mit dem Chemiker Dr. Rudolf Hauschka, dem Arzt Dr. Werner Kaelin und seiner Frau Lina Kaelin gründet Ita Wegman 1935 in Arlesheim den Verein für Krebsforschung. Ziel ist die Erforschung und Entwicklung weiterer pflanzenbasierter Medikamente nach Hinweisen Rudolf Steiners für die Anwendung in der integrativen Onkologie. Herstellung und Weiterentwicklung der anthroposophischen Mistelpräparate stehen dabei besonders im Fokus.
1949
Das kleine helle Haus ist der ursprüngliche Bau des Instituts Hiscia. Hier wird seit 1949 die Heilkraft der Mistel erforscht.
Mistelpräparate – produziert in Arlesheim
Die Iscador AG entwickelt, erforscht und
produziert seit 2014 pflanzliche Präparate
für die integrative Behandlung von Krebserkrankungen. Sie ist eine Gründung des gemeinnützigen Vereins für Krebsforschung (VfK)
in Arlesheim. Unser ganzheitlicher Ansatz
konzentriert sich nicht nur auf die Behandlung
von Krankheiten, sondern auf den gesamten
Menschen und sein Wohlbefinden.
Iscador AG
Kirschweg 9
4144 Arlesheim
Schweiz
1987
Auf Maschine Nr. 7 entsteht durch die harmonische Verbindung der Extrakte von Winter- und Sommermistel der ISCADOR-Wirkstoff.
Die Maschine – Winter- und Sommersaft
Maximale Kraftentwicklung: Seit 1928 wurde an der Iscador-Maschine nach Plänen Rudolf Steiners gearbeitet. Mit der Entwicklung der Maschine Nr. 6 gelang es 1972 erstmalig, die technischen Vorgaben vollständig umzusetzen. Bei der «Drehung», der Vermischung der Mistelsäfte, fällt der Sommerextrakt in einzelnen Tropfen vertikal herab, während sich der Winterextrakt auf einer mit 10’000 Umdrehungen pro Minute rotierenden Titanscheibe horizontal ausbreitet. In diesem intensiven mechanischen Prozess entsteht der eigentliche Wirkstoff für die Mistelpräparate.
1926
Die Fermentation – Natürliche Extraktion
2026
ISCADOR® – Qualität und Erfahrung
Das erste registrierte Mistelpräparat: Ita Wegman und der Zürcher Apotheker Adolf Hauser entwickelten 1917 das erste Mistelpräparat «Iscar». Nach einer gründlichen Überarbeitung der Rezeptur wurde das Nachfolgepräparat 1926 unter dem Namen ISCADOR registriert. Das Produktangebot an Wirtsbäumen, Konzentrationsstärken und Metallzusätzen ermöglicht es medizinischen Fachpersonen, in der Behandlung auf viele individuelle Patientenbedürfnisse einzugehen.

Kontakt
Wir sind für Sie da

Wir suchen Sie
Ihre Karriere bei der Iscador AG

Bereich für Fachkreise
Portal für medizinische Fachpersonen